>>  home  >>  category  >>  interessen  >>  heraldik

Entries Tagged 'Heraldik' ↓

Heraldik.be, meine Heraldikseiten ziehen um.

Wer die Tage mal einen Blick in die Wappendatenbank geworfen hat, musste feststellen dass am Montag noch 848 und jetzt nur noch 667 Wappen geführt werden. Das kommt daher, dass ich ein paar davon gelöscht habe, denn die Heraldik zieht um und zwar nach

heraldik.be

Wie kam es dazu? Wer diese Seite schon länger verfolgt könnte es richtig erraten haben, JA, ich war wegen Platzmangel, schon wieder zu einer Notlöschung gezwungen! Seit Montag erreichten mich bis gestern im Stundentag Quengel-Mails wie diese hier:

Betreff: NOTE: Current disk space consumption has reached a limit.
Datum: Wed, 20. Jan 2010 16:01:52
SUBJECT :- Note: Current disk space consumption has reached a limit.
MESSAGE :- Your current disk space consumption has reached a limit. To allow users to operate beyond this can cause MySQL database corruption.Please clean up your disk space or buy additional disk quota.
SIGNATURE:- *** This message is automatically generated by the mail system. ***

Es ist wohl so, dass Luxhosting diese Quengelmails generiert, sobald mal etwa 80% seiner Quota erreicht hat. Im Prinzip ist so eine Warnung ja gut, in meinem Fall kann ich da aber kaum etwas zu machen?! Was sollte ich?

  1. Löschen? Ich habe schon alle möglichen Fotos gelöscht. Wenn ich noch mehr lösche kann ich das Betreiben der Website auch gleich ganz sein lassen. Die Luxemburger Hoster haben hier einfach unberücksichtigt gelassen dass in den letzten Jahren:
    • Software und Kameras immer gefrässiger werden
    • andererseits aber die Preise für die Harddisks stark gefallen sind, während sie gleichzeitig aber immer leistungsfähiger wurden.
  2. Zusätzlichen Webspace kaufen? Hatte ich im August mal erwägt, die Antwort war hier:

    Sat, 22. Aug 2009 10:31:11


    Punkto quota, do froen mir 25euros/joer fir 250Mb …
    Wär et keng Leisung?

    Das ist allerdings ein Apothekerpreis! Das kann ich mir nicht leisten! Ich plane ja in den kommenden Jahren alle Wappen aus dem Armoirial Loutsch zu zeichnen und online zu stellen. Also habe ich mal eine überschlagsrechnung angestellt:

    • wenn ich pro Wappen etwa 100 kB bräuchte1
    • wenn ich auf den Seiten 181 bis 837 aus dem Corpus des Armoirial Loutsch pro Seite 5 Wappen vorfände2

    bräuchte ich alleine für das Armoirial Loutsch schon 328 MB!

Also habe ich beschlossen, die Heraldik zu einem billigeren Hoster auszulagern und ihr eine eigene Domain zu spendieren, hier noch mal die URL:
http://www.heraldik.be

Das wird jetzt so ablaufen, dass ich eine Liste nach der anderen rüberbringen, werde und zwar immer

  1. erst die Bilder
  2. dann die Beschreibungen
  3. und dann erst die Querlinks

Zugleich werde ich die Gelegenheit nutzen einige Zeichnungen und die Gesamtstruktur einer Revision zur Qualitätssicherung zu unterziehen. Einige klassische Elemente, wie mein Wappen und auch die Liste der Gemeindewappen werden als Kopie auf diesem Website verbleiben.

  1. das ist nicht besonders viel! Meine Wappen im Format PNG haben eine sehr niedrige Auflösung; im Web ist mehr nicht sinnvoll. Jedes normale Foto hat heute schon 1000 kB
  2. es sind vermutlich viel mehr, weil ich auch die nur in Nebensätzen erwähnten Varianten berücksichtigen will

Der Knoten im Schwanz von Zolwer

Die Herrschaft Zolwer (frz. Seigneurie de Soleuvre) war eine der größten im alten Herzogtum und entsprechend begehrt. Als die Familie der Arnoult in ihren Besitz kam, übernahmen sie auch das Wappen der Herrschaft in ihr eigenes auf, und zwar das der dritten Variante!


In der Tat ist der Löwe ja ein sehr häufiges Wappentier so es das Sprichwort1 gibt

Qui n’a pas d’armes, porte un lion2

Ich kann diese Vorliebe nachvollziehen, ich konnte 1984 der Versuchung auch nicht wiederstehen, dieses schöne Tier in mein eigenes aufzunehmen. Bei so großer Verbreitung wächst natürlich auch die Verwechslungsgefahr, und so hat man sich irgendwann Mühe gegeben, seinen Löwen irgendwie zu individualisieren.

Obwohl ich es für eine Herkulesarbeit einschätzte, die für eine Einzelperson nicht in vernünftiger Zeit zu bewältigen ist, habe ich nach dem Kauf meines “Armoirial Loutsch” doch angefangen, alle Wappen die er veröffentlichte nachzuzeichnen und online zu stellen. Und da staunte ich nicht schlecht, als ich las, was die Arnoults dem Zolwer Löwen antaten: sie haben ihm den Schwanz nicht nur gespalten (wie viele Luxemburger das tun), sondern auch noch verknotet!!!

Écartelé aux I et IV d’Arnoult, comme ci-dessus, aux II et III d’or au lion de sable armé et lampassé de gueules, la queue fourchue, nouée et passée en sautoir qui est de Soleuvre.

Aber wie zeichnet man das? Dr. Loutsch zog sich aus der Affaire, indem er bei Zolwer einfach die nur die knotenlose Variante graphisch darstellte und bei den Arnoults sogar eine falsche Zeichnung lieferte! Mais c’est le texte qui prime le dessin, also galt es eine andere Vorlage zu finden. Die von Wikipedia hat mich nicht wirklich überzeugt. Also nahm ich ein Stück Seil und verknotete es, das lieferte mir dann die Vorlage. *g*
Ich stelle dem Leser in Zukunft gleich zwei Varianten zur Verfügung, wähle er die aus, die ihm am meisten zusagt.

  1. portiert von Michel Pastoureau
  2. wer kein Wappen hat, führt einen Löwen

Alle belgischen Gemeindewappen stehen bereit


Mit dem Wappen der Provinzhauptstadt Arlon, das ich heute morgen erstellt habe, sind nun alle mir zur Zeit bekannten Wappen aktueller belgischer Gemeinden aus der Provinz Luxemburg hochgeladen. Beobachtungen:

  1. Nicht alle Gemeinden führen ein Wappen
  2. Nur ganz wenige Gemeinden führen schon längere Zeit ein Wappen, Beispiele Arlon und Marche-en-Fammene
  3. Die meisten Gemeinden sind keine historisch gewachsenen Einheiten und haben auf irgendein Wappen aus ihrer Geschichte zurückgegriffen. Beispiele: Florenville, Gouvy
  4. Und nur wenige haben, wie im Großherzogtum Luxemburg dagegen die Regel, sich ein Wappen entwerfen lassen. Letztere sind heraldisch korrekter. Hier meine ganz persönliche Einschätzung:

Die Wappenrolle der ALGH

[intro|gallery]

Der Wendehut,

Mit der Seigneurie de la Marche Wende als letzter noch anzufertigender Zeichnung, ist die Liste der Länder der Habsburger Herrscher vollständig.

Diese Liste hatte Jean-Claude Loutsch angefertigt, um sich die Arbeit beim Blasonieren der Herrscherwappen zu vereinfachen. Es ist nämlich so, dass gerade hochadlige Häuser wie jenes der Habsburger Wappen mit sehr vielen Feldern führen, wobei dann jedes Feld für ein Land steht welches das Haus beherrscht oder auch nur einen Anspruch darauf erhebt es beherrschen zu wollen. Erstaunlich ist dabei oft die Wichtung, dass ein Kaiser wie Joseph II seinen Anspruch auf ein Königreich, wie das von Ungarn genauso im Wappen führt, wie die Grafschaft Falkenstein.1

Statt nun jedes Feld zu blasonieren, gibt der Heraldiker einfach an, für welche Herrschaft sie steht und der Leser kann dann in der Liste nachschlagen.

Die Herrschaft der “Marche Wende” machte mir etwas Schwierigkeiten, weil ich absolut nicht bestimmen konnte, wo diese angesiedelt ist. Handelt es sich um die Wendemark? Diese liegt aber nicht gerade in österreichischen Landen und nach einem Schlapphut sieht ihre Wappen auch nicht aus. Also musste ich nachschlagen, welcher Herrscher nun den rotschnürten schwarzen Hut der Wendemark,führte.

Es war Margarethe von Österreich (25-7-1584-3-10-1611), sie erhob Anspruch auf die Marche Wende und führte deren Wappen in ihrem eigenen, welches bei Loutsch dann wie folgt beschrieben wird:

Tiercé en fasce:
Le chef parti de Hongrie et de Bohème,
La fasce coupée d’un, parti de deux, qui font huit quartiers; au I de Castille, au 2 de Léon, au 3 d’Aragon, enté en pointe de Grenade, au 4 d’Aragon-Sicile, au 5 de Styrie, au 6 de Carinthie, au 7 de Carniole, au 8 de Goricie (Görz).
La pointe partie: au I parti en écusson de Burgau et de Souabe, enté en pointe de Montbéliard (Burgau est contourné).
au II parti en écusson du landgraviat de Haute-Alsace (contourné) et de Kybourg, enté en pointe de Cilly (1: écartelé est contourné, aux I et IV figurent un fascé de quatre pièces au lieu des deux fasces).
L’écu enté en pointe d’un tiercé en pal de Haute-Autriche (contourné), de Basse-Autriche, et de la Marche Wende.
Sur le tout du tout, au point d’honneur un écusson écartelé d’Autriche, de Bourgogne ancien, de Tyrol et de Habsbourg.

  1. Graf von Falkenstein, war ein beliebtes Inkognito unter dem dieser Kaiser reiste, etwa bei seinem geheimen Staatsbesuch im Rusland Katharinas der Großen

Die Principautés

Aus dem Projekt, die Wappen der Gouverneure zu zeichnen ergab sich ein weiteres, allerdings fragwürdigeres.
Viele dieser Gouverneure gehörten dem Hochadel an, und dieser führt gerne Wappen mit mehreren Feldern, wobei jedes dann eine Herrschaft (Principauté) repräsentiert, welches zu seinem Haus gehört, oder später auf die er zumindest meint einen Anspruch zu haben.

Nun sind diese Herrschaften keine Luxemburger Wappen, dennoch musste ich einige von ihnen als Vorarbeiten zu den Wappen der Gouverneure erstellen, besonders wenn es sich um Herzschilder handelt (eingeleitet in der Beschreibung oft mit sur le tout ). Diese waren mir dann schlicht zu schade sie einfach auf meinem Rechner versauern zu lassen.

Zeichnungen der Gouverneurswappen

Alle Zeichnungen der Gouverneurswappen sind nun erstellt.
Das letzte war das von de la Fontaine, dem Vater des Nationaldichters, das letzte komplizierte das vom Prinzen von Sachsen Eisennach, das interessanteste (der letzten) jenes, des provinzalischen Adligen, der Napoleons Statthalter im Département des forêts war.


Ich kann jetzt aber wohl für einige Zeit keine Wappen mehr sehen :-(

500 Wappen nun in der Datenbank

Heute habe ich das 500. Wappen hochgeladen und in meine Datenbank aufgenommen. Das muss geféiert werden und zwar mit einem kleinen, ad hoc Software- Update. Die Wappenbeschreibungen können nun auch in Form einer Liste angezeigt werden. So lange es noch nur 500 sind, alle auf einmal. Aber auf Dauer werde ich mir da was überlegen müssen, etwa so wie beim Online- Rietstapp. wappen500

Das 500. Wappen ist jenes, eines böhmischen Adligen, der für kurze Zeit Gouverneur in Luxemburg war, vom Oktober 1729 bis zum Mai 1730. Sowohl sein Vorgänger Wallis als auch sein Nachfolger Neipperg sind berühmter und haben Ortsnamen in Luxemburg hinterlassen. Letzteren durfte Philippe-Henri de MAGAWLY, baron de CABRY denn auch noch mal vertreten, zwischen 22. Mai 1731 und dem 22. Februar 1732. Der Herr Neipperg war ohnehin kaum zulande, er musste Krieg für seinen Kaiser führen und ging sogar für ihn ins Gefängnis.

Philippe-Henri de MAGAWLY, baron de CABRY

uploaded on 2009-10-23 08:26:55

MAGAWLYArmes:
D'argent au lion de gueules, accompagné dans les cantons du chef d'une main dextre et d'une main sénestre du même.
C.: Le lion issant. Supports : Deux aigles de sable, le vol levé. (R. / «Nouveau» Siebmacher: IV, 9. Abt.: Der böhmische Adel, 1886, p. 145).
Type de Blason

Das Wappen des Baron CABRY finde ich persönlich auch sehr gelungen! Wenige Elemente, nur zwei Farben und doch einprägsam.

Zwei neue Heraldik-Projekte

Die Heraldik-Seiten werden zur Zeit von mir aktualisiert und dabei, wie ich hoffe, logischer gestaffelt. Es sind aber auch ein paar neue Vorhaben dazu gekommen und hinter beiden lugt Dr. Loutsch hervor.
Wappenzeichnen entspannt mich, und ich wollte auch nach den Abtlisten weiter machen. Nun habe ich ja inzwischen den Armoirial Loutsch gekauft, der würde weiterhin viel Stoff liefern. Aber alle Wappen daraus zu zeichnen, vielleicht noch mit den Varianten von denen Loutsch nur die Beschreibung, aber keine Zeichnung angab (der Leser hat ja Anrecht auf einen Mehrwert), das dürfte so lange dauern bis ich die Lust auf Heraldik wieder verloren hätte. Ich schätze dass das Werk etwa 3280 Wappen enthält. Gezählt hab ich sie nicht, aber wenn wir von einem Durchschnitt von 5 pro Seite ausgehen… Also galt es eine Auswahl zu treffen:

Die Liste der Gouverneure


Die Wappen des Herrscherhauses, das finde ich langweilig, jene der alten Herrscherhäuser Luxemburger, Burgunder, Habsburger, Bourbonen, Oranier und Nassauer – auch. Die sind auch so gut dokumentiert und im Netz vertreten, im Zweifelsfall auf Wikipedia.
Interessant dagegen die Liste der Gouverneure!
Praktisch gleich nachdem der erste Luxemburger als Heinrich VII Kaiser geworden war, hatten er und seine Nachfolger praktisch keine Zeit mehr, ihr Stammland zu verwalten. Sie, und ihre Nachfolger aus anderen Herrscherhäusern (zu nationalistischeren Zeiten sprach man gerne von “der Fremdherrschaft”) bestellten daher Stellvertreter, die ihre Rolle im Land übernahmen.
Ich hab schon vor ein paar Wochen damit angefangen und bin jetzt bei der ersten französischen Fremdherrschaft *g* angekommen. Es tauchen viele bekannte Strassennamen auf….

Die “Luxemburger” Gemeinden der Nachbarländer

Die grosse Zeit der Wappen war vor der französischen Revolution, und vor dieser Revolution war Luxemburg noch kein Groß- sondern ein schlichtes Herzogtum, dafür war sein Territorium grösser. Es bot sich daher an, Loutsch’s Beispiel sich anzuschliessen und diesen Großraum als Arbeitsfeld zu definieren. Der nächste logische Schritt ist folglich, die Wappen der Gemeinden dieser Nachbarländer ebenfalls zu zeichnen! Nicht zuletzt, weil Loutsch selber die Wappen der Gemeinwesen bewusst wegliess.

Die Liste der belgischen Gemeinden1


Den Anfang machen die Belgier, bei denen ist es am einfachsten! Denn

  1. Beliessen sie alle von Luxemburg erworbenen Gemeinden in ihrem administrativen Zusammenhang: Luxemburg wurde eine weitere Provinz. Ursprünglich (1839) hatte man sich vielleicht sogar vorgestellt, den Rest bald auch anschliessen zu können,
  2. Zweitens erschien hier vor kurzem ein Buch von der Dexia-BIL, welches ich besitze.

Letzteres ist auch der eigentlich Auslöser für mein Vorhaben: in dem Buch sind die Abbildungen nicht in einem einheitlichen Stil gezeichnet, sondern so, wie die einzelnen Gemeinden sie führen. Das stellt vielleicht diese Gemeindeväter zufrieden, macht das Werk aber irgendwie hässlich.
btw. Die meisten belgischen Gemeindewappen sind zwar inzwischen auch auf Wikipedia zu finden, dort aber oft fehlerhaft, weil von Laien gezeichnet die keine französische Wappenbeschreibungen lesen können.
So z.B.

  • Bertrix. In der Wappenbeschreibung steht “mal ordonné”, d.h. eins oben, 2 unten und nicht zwei links, und eins rechts.
  • Beispiel Bastogne, wie es zum blauen Umhang der Madonna kam, obwohl in der Beschreibung nur was von gold und der Gesichtsfarbe steht ( “de carnation”), kann ich mir nur so erklären!

usw.

Die deutschen und die französischen Gemeinden werden mehr Probleme machen, hier ist (mir) nicht so ganz klar, welche überhaupt zu Luxemburg
gehört haben)

  1. welche zum Herzogtum Luxemburg gehört hatten

Amoirial du pays de Luxembourg

Sarmoirial exterieureit gestern bin ich endlich stolzer Besitzer eines Exemplar von Dr. Jean-Claude Loutsch’s Amoirial du pays de Luxembourg. Das 1974 von dem 2004 verstorbenen Augenarzt veröffentliche Werk enthält, laut Vorwort, alle Wappen

  • Des Luxemburger Herrscherhauses
  • der Souveräne anderer Häuser die in Luxemburg geherrscht haben
  • sowie ihrer Stellvertreter (Gouverneurs)
  • und aller adliger, bürgerlicher und bäuerllicher Wappenträger Luxemburgs

Wobei Loutsch, großzügigerweise die Wappenträger der Gebiete berücksichtigt hatte, die

  • 1659 an Frankreich
  • 1815 an Preussen (Deutschland) und
  • 1839 an Belgien

(bei den sogenannten luxemburgischen Teilungen) abgetreten worden waren.
armoirial-titre
soweit sie ausfindig gemacht werden konnten. Ein ungeheuer umfangreiches, Ehrfurcht gebietendes Werk, das mich als Jugendlichen schon fasziniert hatte! Jetzt kann ich endlich nachschlagen, wann ich will, ohne mich in die Nationalbibliothek begeben zu müssen.

Das Buch zu kaufen erwies sich als schwieriger als ich gedacht hätte, denn in Luxemburg gibt es keinen Buchhändler mehr, der sich dem Antiquariat verschrieben hätte. Jedenfalls keinen, der eine Buchhandlung betreibt. Stattdessen ist der interessierte Bücherfreund darauf angewiesen, die diversen Hobbymärkte, Charityveranstaltungen, aber auch speziellen Buchmessen, wie die Walfer Bicherdeeg, die ja demnächst wieder steigen werden, abzuklappern.  Mir war das in den letzten Jahren viel zu anstrengend und meine Freizeit ist ja nun schon recht ausgefüllt. Zum Glück konnte mir Freund Jeannot hier aushelfen und hat das Buch für mich besorgt :-)

Damit meine Leser auch an meiner Freude teil haben können, will ich sie hier an dieser Stelle noch mit dem ersten Familienwappen aus dem Schmöker beglücken, jenes der Familie “van der AA

van der Aa

uploaded on 2009-10-06 16:21:36

Aa
Echiqueté d'or et de gueules, au quartier d'argent chargé d'une merlette de sable.
Type de Blason

Auf Seite 181. Die Familie kam wohl aus Antwerpen, daher der flämische Name, gehörte aber im 16. JH zu den Landständen.