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Verbesserung der Gemeindewappen

Am 16.1.2010 habe ich damit angefangen, die Zeichnungen für die Gemeindewappen einer Revision zu unterziehen und einige neu zu zeichnen:

  1. Samstag den 16. Januar 2010

    Bettembourg

    Gründe:

    • Der Löwe war nach der alten Schablone erstellt.
    • Die Schablone für den Löwen war einfach gestaucht worden. Die neue Fassung benutzt die Schablone lion pour partie.
    • Das Antialiasing ergab hässliche Effekte
    • die Burg sah etwas kümmerlich aus und wurde verlängert
  2. Berg

    Grund: der Adler war hässlich.

  3. Differdange, Dudelange: neue Löwen
  4. Echternach: neuer Adler
  5. Sonntag den 17. Januar 2010

    Bertrange

    Grund: der Löwe war noch nach meiner alten Schablone entworfen.
    Ubrigens ist es der doppelschwänzige Löwe keineswegs die Luxemburger Nationalmiezekatze, sondern der aus dem Wappen von Böhmen, womit man an den ersten böhmischen König aus dem Hause Luxemburg erinnern wollte: Johann den Blinden. Es ist ein sehr schönes Wappen, und obwohl es nur eine Figur hat, doch einzigartig: die Farbgebung :de l’un en l’autre macht es.

  6. Betzdorf

    Änderungen:

    • Neue Löwen
    • Ankerkreuze nachgezogen
  7. Eschweiler

    Neuer Hund.

  8. Montag, den 18. Januar 2010

    Bous

    Neuer Löwe, Antialiasingprobleme, das Wappen war nicht symetrisch.

  9. Dienstag, 19. Januar

    Diekirch

    Diese Arbeit wird, wie das Anfertigen der Zeichnungen aus dem AL erst mal gestoppt! Vorrang hat der Umzug nach heraldik.be.

Heraldik.be, meine Heraldikseiten ziehen um.

Wer die Tage mal einen Blick in die Wappendatenbank geworfen hat, musste feststellen dass am Montag noch 848 und jetzt nur noch 667 Wappen geführt werden. Das kommt daher, dass ich ein paar davon gelöscht habe, denn die Heraldik zieht um und zwar nach

heraldik.be

Wie kam es dazu? Wer diese Seite schon länger verfolgt könnte es richtig erraten haben, JA, ich war wegen Platzmangel, schon wieder zu einer Notlöschung gezwungen! Seit Montag erreichten mich bis gestern im Stundentag Quengel-Mails wie diese hier:

Betreff: NOTE: Current disk space consumption has reached a limit.
Datum: Wed, 20. Jan 2010 16:01:52
SUBJECT :- Note: Current disk space consumption has reached a limit.
MESSAGE :- Your current disk space consumption has reached a limit. To allow users to operate beyond this can cause MySQL database corruption.Please clean up your disk space or buy additional disk quota.
SIGNATURE:- *** This message is automatically generated by the mail system. ***

Es ist wohl so, dass Luxhosting diese Quengelmails generiert, sobald mal etwa 80% seiner Quota erreicht hat. Im Prinzip ist so eine Warnung ja gut, in meinem Fall kann ich da aber kaum etwas zu machen?! Was sollte ich?

  1. Löschen? Ich habe schon alle möglichen Fotos gelöscht. Wenn ich noch mehr lösche kann ich das Betreiben der Website auch gleich ganz sein lassen. Die Luxemburger Hoster haben hier einfach unberücksichtigt gelassen dass in den letzten Jahren:
    • Software und Kameras immer gefrässiger werden
    • andererseits aber die Preise für die Harddisks stark gefallen sind, während sie gleichzeitig aber immer leistungsfähiger wurden.
  2. Zusätzlichen Webspace kaufen? Hatte ich im August mal erwägt, die Antwort war hier:

    Sat, 22. Aug 2009 10:31:11


    Punkto quota, do froen mir 25euros/joer fir 250Mb …
    Wär et keng Leisung?

    Das ist allerdings ein Apothekerpreis! Das kann ich mir nicht leisten! Ich plane ja in den kommenden Jahren alle Wappen aus dem Armoirial Loutsch zu zeichnen und online zu stellen. Also habe ich mal eine überschlagsrechnung angestellt:

    • wenn ich pro Wappen etwa 100 kB bräuchte1
    • wenn ich auf den Seiten 181 bis 837 aus dem Corpus des Armoirial Loutsch pro Seite 5 Wappen vorfände2

    bräuchte ich alleine für das Armoirial Loutsch schon 328 MB!

Also habe ich beschlossen, die Heraldik zu einem billigeren Hoster auszulagern und ihr eine eigene Domain zu spendieren, hier noch mal die URL:
http://www.heraldik.be

Das wird jetzt so ablaufen, dass ich eine Liste nach der anderen rüberbringen, werde und zwar immer

  1. erst die Bilder
  2. dann die Beschreibungen
  3. und dann erst die Querlinks

Zugleich werde ich die Gelegenheit nutzen einige Zeichnungen und die Gesamtstruktur einer Revision zur Qualitätssicherung zu unterziehen. Einige klassische Elemente, wie mein Wappen und auch die Liste der Gemeindewappen werden als Kopie auf diesem Website verbleiben.

  1. das ist nicht besonders viel! Meine Wappen im Format PNG haben eine sehr niedrige Auflösung; im Web ist mehr nicht sinnvoll. Jedes normale Foto hat heute schon 1000 kB
  2. es sind vermutlich viel mehr, weil ich auch die nur in Nebensätzen erwähnten Varianten berücksichtigen will

Neue Zeichnung für Beckerich

Als ich 2008 die Heraldikoffensive startete und anfing die Gemeindewappen mit Gimp zu erstellen, orientierte ich mich natürlich erst mal an meinen Zeichnungen aus Jugendtagen, versprach aber die zeichnerische Qualität mit der Zeit zu verbessern.

[alphabetic|in detail|synoptic|gallery]


Nun habe ich, seit in letzter Zeit ganz viele Wappen gezeichnet. Ich konnte die Geschwindigkeit so stark steigern, weil ich inzwischen ganz viele Schablonen erstellt hab. Und nun, wo das Armoirial Loutsch mit auch so gute Vorlagen liefert an denen ich mich orientieren kann, fand ich sei es an der Zeit, auch die Zeichnungen der Gemeindewappen zu verbessern. In diesem Zusammenhang sei auch vielleicht das Feedback von Véronique Petit zu erwähnen, die auf der Suche nach qualitativ besseren Vorlagen war. Die von Wikipedia überzeugten sie genauso wenig wie mich *g*.

Am unzufriedensten bin ich mit jenen alten Zeichnungen, in denen ein Vierbeiner vorkommt, in der Rege die Löwen, die nicht gerade selten sind.
Den Anfang macht Beckerich,

  • denn erstens ist es das erste Löwenwappen in der alphabetischen Reihenfolgen
  • zweitens führen die Beckericher einen Wolf, wobei ich mich erst kürzlich mit dem Tier beschäftigt habe. Der Wolf steht für den Ort Elvange, deren Herren einst einen Wolf im Wappen führten.

Die Gemeinde Beckerich selber, scheint, zumindest auf ihrer Homepage gar nicht mehr so viel Wert auf ihr Wappen zu legen. Sie bevorzugen ein moderneres graphisches Konstrukt :-(

nach dem Update auf Wordpress 2.9.1.

Die Tage kam jetzt das Upgrade von Wordpress auf 2.9.

Wie üblich habe ich auch dieses Verbesserung eher passiv hingenommen, aber meine Programme nicht erweitert. Bei den Bildern ist ein Feld “Alternate text” hinzugekommen, vielleicht lässt sich das irgendwie nutzen…
Was mir aber auffiel, es gab jede Menge ganz komischer Effekte:

  • auf aachen.lu liess sich das menu “plugins” im Administration Panel nicht mehr aufruffen; mod_security schlug Alarm, wenn man dies beabsichtigte.
  • Bei mir konnten von Beiträgen die sich über mehrere Seiten spannen (Text durch <!–nextpage–> getrennt) aufgerufen werden, weil die URL irgendwie falsch gebildet wird)
  • zudem interferierte diese Version irgendwie ganz komisch mit meinem Programm itm_theme. ES tauchten ALLE Kommentare die es irgendwo gab, dann auf bestimmten Seiten auf. Abhängig war dies, jedoch vom Theme. Schaltete ich das Plugin aus, war alles wieder gut.

Mit 2.9.1 sind diese Probleme behoben. Das ist jetzt schon das zweite Mal dass mir das passiert. Ich hege den Verdacht, dass Wordpress die Gemeinschaft irgendwie als unfreiwillige Beta-Tester benutzt ;-) Ich überlege stark, bei meinen Vereinsauftritten künftig erst ein update auf die Version x.y.1 durchzuführen, und die glatte Version (3.0 z.B.) auszulassen….

A propos Comments, hier noch ein netter Tip auf den ich die Tage aufmerksam wurde:
Hör auf dich selbst zu pingen

[Edit 11.1.2010: ] Leider ist das Problem mit den an der falschen Stelle auftauchenden Kommentaren, beim Benutzen meines hausinternen Plugins wsl-gallery noch nicht gelöst. Diese Kommentare werden von der Wordpress Template Funktion comments_template() ausgespuckt. Vermutlich vergreife ich mich an irgendwelchen globalen Einstellungen. Provisorisch wurde daher die Möglichkeit, auf Pages einen Kommentar abzugeben abgeschaltet, bis ich das Problem gelöst habe.

Wolfswappen

Mal was zur ungewöhnlicheren Wappenfigur (meuble) des Wolfes….


Vor ein paar Wochen fing ich an, die Wappen aus dem Armoirial Loutsch zu zeichnen und ging zunächst mal alphabetisch vor. Wann immer ich dabei auf eine neue Figur stosse, erstelle ich von der dann eine neue Schablone. Nun ist das alphabetische Vorgehen aber ein wenig langweilig, also konzentrierte ich mich mal auf eine bestimmte Figur und wählte den Wolf (loup). Der Wolf erinnert mich ein wenig an den Hund und ich fand die Figur schon länger faszinierend.

  • Als das nach dem Bären zweitgrösste europäische Raubtier müsste es auch schon die Menschen des Mittelalters begeistert haben, ein Blick in die von Loutsch angegebene Liste der Luxemburger Wappen die einen Wolf führen barg aber schon die erste Überraschung: sie war erstaunlich kurz.
  • Dann fing ich an sie zu zeichnen und erlebte die zweite: von den Wappenträgern sind nur drei Familien adlig, die d’Elvange und die de Differt und die de Liverdun. Letztere führen auch schon mal einen Fuchs, statt einem Wolf.
  • Weiterhin sind die bürgerlichen Wolfswappen fast ausschliesslich sprechende Wappen, weil ihr Träger entweder “Wolf” (in unterschiedlichen Schreibweisen) heisst, oder “Wolf” ein Teil des Namens darstellt. Hinzu kommt, dass die meisten diseer Wolfswappen nur von Siegeln bekannt sind, so dass wir nicht wissen, welche Farben sie führten; wenn sie welche führten..

Eine mögliche Erklärung könnte sein, dass der Wolf wohl bereits im Mittelalter einen schlechten Leumund hatte. So berichtet die Zeitschrift Damals in ihrer Ausgabe Januar 2010, von einer Ausstellung in Detmold über das was Archeologen auf der Falkenburg rausgefunden haben: sie fanden nicht wenige Wolfsangeln aus dem 13. Jahrhundert, 20 Centimeter lange eiserne Haken (wo Eisen damals doch teuer war!) an die mit Fleischködern bestückt in Bäume gehangen wurden. Schnappte der Wolf (und hoffentlich nicht der Hofhund!) danach, hakte er sich fest und verendete. Damals schliesst daraus, dass die Menschen des Mittelalters tierische Angst und / oder Abscheu vor Wölfen gehabt haben müssen. Andererseits geht “Wolf” als Familienname auf den Vornamen “Wolf” zurück; also muss der Wolf (davor?) auch mal eine Zeit lang geschätzt worden sein.

Neue Ordnung der Seiten und Projekte zur Heraldik 2010


Meine Seiten zur Luxemburger Heraldik haben 2009 erheblich an Umfang gewonnen, auch wenn sie im wesentlichen immer noch mehr als Listen, denn aus Prosa bestehen und zwar hauptsächlich:

In der Hoffnung, dass die Leser sich besser zurecht finden, habe ich die Seiten neugegliedert, eingeteilt nach

  • Wappenkunde, darunter verstehe ich, die “Wappen Luxemburgs zu kennen”, und sie in Listen zusammenzufassen, etwa der Liste der Gouverneure
  • Wappenkunst, darunter verstehe ich alles was man wissen muss, um Wappen zeichnen zu können

Neue Vorhaben

Was habe ich mir fürs neue Jahr bezüglich der Heraldik auf wiesel.lu vorgenommen?

  • Die zeichnerische Qualität der meubles zu verbessern! Hier sind schon gute Fortschritte gemacht worden
  • Die Informationen stärker verlinken
  • Jo Kohn hat bzgl. der lebendigen Heraldik Wort gehalten und mir die Beschreibungen einiger Luxemburger Familienwappen zukommen lassen. Die will ich jetzt zeichnen und veröffentlichen (Jo’s Erlaubnis hab ich)
  • Dann will ich unbedingt versuchen Dr. Bernhard Peter nachzueifern, der einige herrliche Aufnahmen von Luxemburger Wappen an Gebäuden ins Netz gestellt hat.
  • und natürlich, weitere Wappen die mir bekannt werden, zeichnen und hochladen..

Die schönsten Wappen “A”

Das Jahr geht zu Ende, Zeit Sachen abzuschließen, z.B die Liste der Luxemburger Wappen die mit “A” anfangen. Ich habe hier mal, die in meinen Augen 12 schönsten zusammengestellt. (more)

[intro|synoptic|gallery]

Der Knoten im Schwanz von Zolwer

Die Herrschaft Zolwer (frz. Seigneurie de Soleuvre) war eine der größten im alten Herzogtum und entsprechend begehrt. Als die Familie der Arnoult in ihren Besitz kam, übernahmen sie auch das Wappen der Herrschaft in ihr eigenes auf, und zwar das der dritten Variante!


In der Tat ist der Löwe ja ein sehr häufiges Wappentier so es das Sprichwort1 gibt

Qui n’a pas d’armes, porte un lion2

Ich kann diese Vorliebe nachvollziehen, ich konnte 1984 der Versuchung auch nicht wiederstehen, dieses schöne Tier in mein eigenes aufzunehmen. Bei so großer Verbreitung wächst natürlich auch die Verwechslungsgefahr, und so hat man sich irgendwann Mühe gegeben, seinen Löwen irgendwie zu individualisieren.

Obwohl ich es für eine Herkulesarbeit einschätzte, die für eine Einzelperson nicht in vernünftiger Zeit zu bewältigen ist, habe ich nach dem Kauf meines “Armoirial Loutsch” doch angefangen, alle Wappen die er veröffentlichte nachzuzeichnen und online zu stellen. Und da staunte ich nicht schlecht, als ich las, was die Arnoults dem Zolwer Löwen antaten: sie haben ihm den Schwanz nicht nur gespalten (wie viele Luxemburger das tun), sondern auch noch verknotet!!!

Écartelé aux I et IV d’Arnoult, comme ci-dessus, aux II et III d’or au lion de sable armé et lampassé de gueules, la queue fourchue, nouée et passée en sautoir qui est de Soleuvre.

Aber wie zeichnet man das? Dr. Loutsch zog sich aus der Affaire, indem er bei Zolwer einfach die nur die knotenlose Variante graphisch darstellte und bei den Arnoults sogar eine falsche Zeichnung lieferte! Mais c’est le texte qui prime le dessin, also galt es eine andere Vorlage zu finden. Die von Wikipedia hat mich nicht wirklich überzeugt. Also nahm ich ein Stück Seil und verknotete es, das lieferte mir dann die Vorlage. *g*
Ich stelle dem Leser in Zukunft gleich zwei Varianten zur Verfügung, wähle er die aus, die ihm am meisten zusagt.

  1. portiert von Michel Pastoureau
  2. wer kein Wappen hat, führt einen Löwen

Die Wappen von Aldringen und Beck


Als Schüler (mit 17) hatte ich mal eine Diskussion mit Freund Jeannot, der mein Interesse an der Heraldik geweckt hatte. Er war zu Besuch im Nationalmuseum gewesen, wo einige Fenster mit Wappen “berühmter” Luxemburger verziert sind, darunter das des alten Haudegens Jean Beck. Dessen Wappen wäre ja nun überhaupt nicht schön, meinte Jeannot. Nicht nur würden die Felder II und III des Gevierten1 gegen die Farbregeln verstossen, sein ästhetisches Empfinden verletze auch, dass der schwarze Adler auf goldenem Grund gleich dreimal drin vorkäme. Ich hatte mich inzwischen ein wenig in die Heraldik eingelesen, war dabei seinen Wissensvorsprung einzuholen und wollte irgendwie den Beck verteidigen! Denn dieser war mir nicht nur als Aufsteiger aus armen Verhältnissen sympathisch, sondern auch Burgherr von Beaufort gewesen und diesem Ort weckte lokalpatriotische Gefühle in mir, schliesslich war ich als Kind oft in Beaufort wo mein Vater geboren ist und meine Großeltern damals noch lebten. Also wand ich ein, dass Beck sein Wappen wohl noch im ursprünglichen Sinne geführt habe, also als Banner in der Feldschlacht weshalb er sein Wappen dem seines Dienstherren dem Kaiser sicher habe angleichen wollen. Das war natürlich völliger Blödsinn.

Wie das Wappen entstand wissen wir nicht, aber es steht zu vermuten dass es nicht von ihm selber entworfen wurde, sondern von der Kanzlei des Kaisers Ferdinand II der ihn in am 24. Februar 1634 den Adelsstand erhob, genau wie 17.12.1627 den anderen Luxemburger Haudegen des 30 jährigen Krieges in kaiserlichen Diensten, Jean de Aldringen. Dessen Adelspatent erwähnt übrigens (lt. J.Cl. Loutsch AL page 185) eine gleichzeitige “Erhöhung des Wappens”. Diese Verbesserung war in meinen Augen allerdings keine ästetische, gemessen an dem schönen alten Familienwappen der Aldringen. Auch das Wappen Aldringens Das war eben der Kanzleistil im 17. JH und der war nun leider nicht besonders.

  1. gemeint ist das écartelé; Jeannot konnte nicht französisch blasonieren. Ich damals übrigens auch nicht.

weiterhin Werbe Popups bei GMX

Seit 1999 bin ich Kunde bei GMX, die für mich mein Email-Konto betreiben. 2001 wurde ich sogar zum zahlenden Kunden, denn damals hatten die noch die Foren- und Chatgemeinde GiMiX. Letzteres lösten sie 2004 auf, der Kern der GiMix’ler (darunter auch ich ;-) schloss sich zum Verein InKoV zusammen und betreiben seither die Gemeinschaft Ximig.de auf eigene Rechnung.

Schon 2004 war ich über GMX aufgebracht, aber mein Gott, ich hab halt meine Konten dort, der sonstige Service funktionierte aber nicht schlecht. Meine Erfahrungen mit dem Support von GMX waren, im Gegensatz zu jenen mit deren zeitweiligen Partner-Unternehmer 1und1 sogar sehr gut. Große Hoffnungen setzte ich in ein paar Neuerungen, für ihre neue AJAX basierte Mailsoftware begeisterte ich mich vor einem Jahr als Beta-Tester. Aber diese ging nie in Produktion. Stattdessen führen Sie Dienste ein, die ich gar nicht gewünscht habe und schnörkeln an der Oberfläche herum. Bei letzterem haben sie eine sehr minderwertige Praxis eingeführt:
Mache ich, wie gewohnt in meinem Mozilla Browser einen Doppelklick in das Eingabefeld für meinen Namen (jetzt)

<input type=”text” class=”field username” id=”inpLoginPromailUsername” name=”id” value=”"/>

damit ich meinen Namen nicht tippen muss, dann erhalte ein unerwünschtes Werbe Popup Fenster und das für einen zahlenden Kunden??!!!

Ich habe mich schon mehrmals beschwert, aber sie tun nix! Sie müssten den zahlenden Kunden ein werbefreies Login Fenster (z.B. mit einer sehr einfachen URL, etwa http://www.gmx.de/pro zur Verfügung stellen, schliesslich zahle ich nicht dafür, damit andere mich bewerben können! Jetzt haben sie zwar ein Login-Feld extra für Kunden eingeführt, minderwertigerweise beschmutzt das meinen Bildschirm aber auch mit ungefragter Werbung (und ich kann die Fenster wieder alle zumachen *grummel*)

GMX, setzen, 6!
nacharbeiten!

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