Entries from January 2007 ↓
January 30th, 2007 — Interessen
Et ass nit esou, dass mat méngem Récktrëtt als Velosfuererfonktionär mäin Interessie um Velosverkéier nogelooss hätt, am Géigendeel! Nit méi gezwongen een, zweemol am Mount mir den Hënner an dem stënkege, muffige, spiessige Okocenter plattsëtzen zu mussen a mir humorlos Monologen unzelauschtern, ass méng Loscht op alles waat mat dem Vélo ze dinn huet ërem richtig opgeflaamt!
Dest Joër get nees méi Velo gefuer, a manner noglelauschtert!
Dofir hunn ëch eng Plaatz fir den Velo ënnert méngen Interessen op desem Site geschaafen. Nach ass die zwar zimlich egel, mee do kënnt nach eppes no *g*
Dann hunn ëch die Deeg dank méngem Frënd Jeannot Damgé eng schéin aal Brochure vun der ASSOSS an d’Hänn kritt, sou dass ëch denken, hei wier die richtig Plaatz, fir och dovunner ze berichten. D’ASSOSS waar een ganz interessanten lénke Studenteveräin, den vun 1912-1969 existéiert huet. De letzte Präsident war, wann ëch mëch richtig entsënnen den André Hoffmann vun der Lënkspartei. Och wann ëch am lënkskathoulischen Milieu aus dem ëch kommen bliwen sinn, huet de Club mëch dach stets faszinéiert. Nit zuletzt, wëll ëch jo och an der UNEL war. Ob d’ASSOSS sinn ëch gestouss wéi ëch 1994-1997 méng Recherchen zur Geschicht um AVL bedriwen, an du Rull de Waak geschriwen hunn.
Ee weidere Grond: Den Henri Wehenkel war zu ménger Schulzäit mäi Geschichtsproff, den ëch bewonnert hunn obwuel ëch wusst dass hien Kommunist ass an ëch demols nach ziemlich paafig wor. Die materialistisch Art a Weis, Geschicht z’interpretéieren, sou dass Ereignisser een Sënn kréien haat mëch faszinéiert an iwerzeegt! Daat wor eppes ganz aneschters, ass wéi einfach nëmmen Geschichten vum Jhang de Blannen auswënnig léieren. An den Henri Wehenkel huet eben och e puer Bäiträg zur Geschicht vun der ASSOSS geschriwen!
January 30th, 2007 — Interessen
January 27th, 2007 — Interessen
Ich habe das “Projekt Rom” aufgegeben. Ursprünglich hatte ich vor, dort einige persönliche Aufsätze zum Thema antikes Rom zu veröffentlichen. Angedacht waren vor allem Rezensionen zu Büchern über Themen der römischen Antike die ich gelesen hab, und das sind inzwischen jede Menge. Doch ich fand nie die Zeit, mich richtig darum zu kümmern, andere Themen waren mir wichtiger. Nun, da ich wiesel.lu in erster Linie als Blog betreibe, geb ich die alte Struktur auf. Alles was ich bis zu diesem Zeitpunkt geschrieben hatte, hab ich in einem auf den 11-2-2005 rückdatierten Posting zusammengefasst.
January 24th, 2007 — website
Fitzgerald wurde aufgespielt. Es gab einige Probleme wieder (Error 403), die sind inzwischen aber wieder gelöst. Die Vorteile (lt. Wordpress):
- Autosave makes sure you never lose a post again.
- Our new tabbed editor allows you to switch between WYSIWYG and code editing instantly while writing a post.
- The lossless XML import and export makes it easy for you to move your content between WordPress blogs.
- Our completely redone visual editor also now includes spell checking.
- New search engine privacy option allows you take you to indicate your blog shouldn’t ping or be indexed by search engines like Google.
- You can set any “page” to be the front page of your site, and put the latest posts somewhere else, making it much easier to use WordPress as a content management system.
- Much more efficient database code, faster than previous versions. Domas Mituzas from MySQL went over all our queries with a fine-toothed comb.
- Links in your blogroll now support sub-categories and you can add categories on the fly.
- Redesigned login screen from the Shuttle project.
- More AJAX to make custom fields, moderation, deletions, and more all faster. My favorite is the comments page, which new lets you approve or unapprove things instantly.
- Pages can now be drafts, or private.
- Our admin has been refreshed to load faster and be more visually consistent.
- The dashboard now instantly and brings RSS feeds asynchronously in the background.
- Comment feeds now include all the comments, not just the last 10.
- Better internationalization and support for right-to-left languages.
- The upload manager lets you easily manage all your uploads pictures, video, and audio.
- A new version of the Akismet plugin is bundled.
January 23rd, 2007 — velo
Es ist vollbracht! Ich habe, nach unendlichen Querelen, gescheiterten Verhandlungen und Gesprächen die Nase voll und ziehe die Konsequenzen. Bei der LVI ist es wie bei den 10 kleinen Negerlein, nach Maryse Simonis-Brandenburger, Monique Schmit, Lilibeth Lorang und Georges Franck reiche nun auch ich meinen Rücktritt ein! Hier meine Erklärung:
Liebe Freunde und Kollegen aus dem Comité der LVI,
Liebe Mitglieder der LVI,
Liebe Radfahrer,
Mit diesen Zeilen schließe ich mich dem Schritt meines Kollegen Georges FRANCK an, und gebe meine Demission aus dem Comité der Letzebuerger Velosinitiative bekannt. Die Gründe sind:
- Dass ich nicht daran glaube, dass ein Präsident Gust MULLER den Willen und das Vermögen hat, die notwendige Reform der LVI durchzuführen.
- Dass ich überzeugt bin, dass sich unter einem Präsidenten Gust MULLER, keine Atmosphäre im Comité wiederherstellen lässt, in der eine Zusammenarbeit möglich wäre: arm an Streit und persönlicher Missgunst,
- Dass ich nicht erkennen konnte, dass die Mitglieder der LVI überhaupt eine Alternative zu Gust MULLER als Präsidenten in Betracht ziehen,
- Dass ich die beschlossene Professionalisierung, also die Übertragung von Vorstandsarbeit an bezahlte Mitarbeiter/Berufsfunktionäre für falsch halte und nicht mittragen will! Ihr wandelt damit unweigerlich die einst angesehene Bürgerinitiative in eine staatlich subventionierte Dienstleistungsfirma um! Noch ein meinungsmachender Verein am Tropf und im Sold des Staates, toll!
Die Probleme welche in den letzten Jahren so vielen Menschen das Mitarbeiten im LVI Comité unmöglich machten, sind prinzipieller, struktureller Natur! Zu nennen sind hier, wenn auch nicht ausschließlich so doch an erster Stelle die Charakterfehler des Vorsitzenden Gust MULLER: Er ist uneinsichtig, unnachgiebig, sendungsbewusst und machtversessen, einhergehend mit abgrundtiefem Misstrauen gegen jeden, der es wagt ihm zu widersprechen.
Ich will aber nicht im Zorne gehen, ich bleibe der LVI als Mitglied erhalten, und möglicherweise beteilige ich mich ja auch an der einen oder anderen Arbeitsgruppe, sobald sie in der Realität und nicht nur in der Phantasie des Vorsitzenden und seiner streitlustigen Stellvertreterin existieren. Daher hier mein Abschiedsbrief:
Liebe Mitglieder,
Ihr seht es an meinem Nachnamen, ich bin ein „ Stackletzebuerger “ und doch schreibe ich diese Zeilen auf deutsch, denn es war meine Liebe zur deutschen Sprache und die Vergewaltigung derselben durch einige Damen aus dem Comité und durch einen befreundeten Journalisten, die mich ursprünglich in Rage und damit in Schwierigkeiten gebracht hatten. Doch waren dies nur Auslöser, nicht die Gründe des Streites. Streit und Missgunst beherrschten das Comité schon lange, bevor ich dazustieß.
(…. es folgen ein paar persönliche Worte an einzelne hervorstechende Protagonisten …)
Liebe Freunde des Humors und Liebhaber guter deutscher Texte,
ihr seid die größten Verlierer dieser Entwicklung, denn nun da Georges und ich aus dem Vorstand rausgeekelt wurden, kann ich die Redaktion des LVI-Info doch nicht wie vereinbart übernehmen. Für euch gehen die harten Zeiten weiter, denn man wird Euch auch weithin Fabeln wie die nachstehende als Höhepunkte des LVI-Humors vorsetzen (aus LVI-Info 65 (4/2006) S. 15):
Warum fahren blaue Hirsche in Luxemburg nicht Fahrrad?
- Weil sie keinen Daumen zum Klingeln haben? NEIN!
- (…)
- Weil es dort keine Fahrradständer gibt? JA!!!
Wir hatten eigentlich erwartet, dass wenigstens grüne Hirsche wissen was
Fahrradkultur ist!
So ein Kalauer aber auch! Gut, ich erzähle euch dann auch noch eine Fabel:
Die Fabel von der Maus, der Katze und dem Rind
Eine Maus flüchtete sich vor der Katze in den Kuhstall und bat das Rind um Hilfe. “ Gut, stell dich zwischen meine Hinterbeine ” meinte die Kuh und ließ einen Fladen fallen, der die Maus ganz bedeckte, bis auf den Schwanz der raushängen blieb. Dann kam die Katze in den Stall, sah den Schwanz, zog die Maus aus dem Fladen heraus und verspeiste sie. Was ist nun die Moral von der Geschichte?
- (Für Natalie Schmit): Nicht jeder der dich bescheißt (hier: kritisiert), ist auch dein Feind!
- (auch für Nathalie): Nicht jeder, der dich aus der Scheiße wieder rausholt, ist auch dein Freund! und
- (für Gust und Monique): Wenn ihr schon so tief in der Scheiße steckt, dann solltet ihr wenigstens auch den Schwanz einziehen.
January 18th, 2007 — job
Ich habe den Text der von mir im Jahre 2000 angefertigten Studienarbeit "Die Entwicklung der Telephon-Vermittlungstechnik in Deutschland – Von den Anfängen bis zu den elektronischen Vermittlungsverfahren" überarbeitet. So kamen die zuvor unter den Tisch gefallenen Fussnoten 7, 64, 106 und 108 wieder zum Vorschein (Quellenangaben).
Das sind doch 6, ja fast 7 Jahre her, warum muss der Text denn immer noch überarbeitet werden? Nun, wie ich im Vorwort zur Onlineausgabe schon anschneide, sind hier die technische Entwicklung in Kombination mit meinen Kenntnissen zu Methoden der Publikation im Web (HTML, SHTML, PHP) verantwortlich:
Die Arbeit erfreut sich übrigens wachsender Beliebtheit: das deutsche Wikipedia verweist auf sie, als Quelle für den Zeitzonenzähler (nein, ich hab den Link NICHT selber gesetzt *g*!!)
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January 15th, 2007 — Heraldik, website
Vor einiger Zeit fügte ich meinem Heraldik Projekt ein kleines Wappenlexikon an, das die französischen Beschreibungen der Einzelteile eines Wappens (“meuble”) angibt und sich auf das Werk von Dr. Jean-Claude Loutsch stützt.
Nunmehr hab ich bei der Ausgabe der Beschreibungen der Luxemburger Gemeindewappen eine kleine Funktion angefügt welche den Text der Beschreibung so aufarbeitet, dass das Wappenlexikon benutzt wird. Also z.B. die Wappenbeschreibung des Wappens der Gemeinde Erpeldange wie folgt angibt:
Ecartelé en Sautoir: au I et IV de Gueules à une étoile à sept Rais d’Or; au II et III d’Argent au Tourteau de Sable.
Gut, kann man noch verbessern, ist ja nur sehr rudimentär…
January 2nd, 2007 — velo
Der geneigte Leser dieser Seiten weiß, dass meine Frau Heike und ich seit letztem Jahr Mitglied im Vorstand der Letzebuerger Velosinitiativ (LVI) , einem politschen Radfahrerverband in Luxemburg ähnlich dem ADFC in Deutschland, sind. Wir fanden im Januar 2006 eine bereits heillos zerstrittene Mannschaft vor und das ganze Jahr über schaukelten sich die Konflikte weiter auf. Unsere Versuche, uns aus den Streitigkeiten rauszuhalten misslangen, da wir ja auch aktiv mitarbeiten wollten so bei der Redaktion der Vereinszeitung “LVI – Info” und ich darüber in Konflikt mit dem herrischen Präsidenten Gust MULLER geraten bin. Denn ich tat das, was er behauptet hatte dass er begrüssen würde: Ich korrigierte ihre deutschen Texte, neben den Zeitungsartikeln hauptsächlich die Sitzungsprotokolle und die Pressemitteilungen. Leider hatte er auch in diesem Punkt nicht gemeint was er sagt: meine Verbesserungen wurden zuerst nur zähneknirschend angenommen, später legte die Defacto-Sekretärin mir die Pressemitteilungen einfach nicht mehr vor (mit dem Erfolg dass sie auch nicht mehr gedruckt wurden :-P ) und die Sekretärin weigerte sich weiterhin Protokolle zu verfassen *g*, sie konnten sich bei ihrer Verweigerungshaltung bald schon auf die Deckung durch den Vorsitzenden verlassen, auch wenn dieser notgedrungen immer wieder einräumen musste, dass meine Korrekturen angebracht gewesen seien.
Nun hat dieser Präsident Gust MULLER am 18.12.2006 einen Kommentar auf eine von mir mit entworfene vorstandsinterne, Positionsspapier genannte, Denkschrift veröffentlicht und dabei meine Kollegen und mich angegriffen. In dieser Notwehrsituation, angesichts der Tatsache dass ich kein so begnadeter Demagoge und Festzeltredner bin wie Gust MULLER sehe ich mich gezwungen, nun meinerseits meine Position an die Öffentlichkeit zu tragen. Auf seinen Brief erwiderte ich folgendes:
Lieeeebe Radfahrer,
Da trudelt also gestern die frohe Botschaft in meinen elektronischen Briefkasten:
Hurra! Unser herrlicher Präsident hat seine stetige Motivation wieder gefunden, nachdem er offenbar letztes Jahr ganz unbegründet erklärt hatte, unvermittelt den Vorsitz und damit sein Lebenswerk aufgeben zu wollen. Anschließend hat er, unter bis heute nicht glaubwürdig geklärten Umständen, den angekündigten sozialen Selbstmord dann doch nicht vollzogen.
Nun ist also die Katze aus dem Sack: Unser Präsident beweist seine Führungsqualitäten in dem er ein internes Dokument, das die Situation VOR dem Denktag zusammenfasste NACH diesem an Externe verschickt! Dies dann unter Verwerfung aller auf dem Denktag erzielten Kompromisse, unter Verstoß gegen alle Prinzipien die ihm zuvor heiligste Kühe waren (keine Diskussionen per Emailverkehr, keine Schmutzwäsche zum Aufhängen “nach draußen”), von den persönlichen Angriffen wollen wir gar nicht erst reden. Heißt es nicht: Pacta sund servanda, auf Deutsch Abmachungen sind einzuhalten? Zumindest für diesen Mittwoch (morgen), sehe ich mich daher außer Stande, mich mit diesem Wasserprediger und Weinsäufer den Comitéstisch zu setzen. Dies
auch, um die Möglichkeit zu eröffnen dass sich die Gemüter wieder
beruhigen.
Nun weiß es also jeder: im Comité liegt der Kamm auf der Butter! Wer wissen will warum, nähert sich dem Grund sicherlich am ehesten wenn er sich das inhaltliche Schlusswort des großen Vorsitzenden betrachtet. Hier erläutert er hellsichtig auf die Frage, wie die anstehenden Probleme bewältigt werden können:
Ganz sicher nicht indem man immer wieder neue Mitarbeiter sucht welche die
anfallende Arbeit ausführen sollen?
Genau das frage ich mich schon länger: Warum wollen nach und nach alle
Vorstandsmitglieder zwar noch als Bénévol für die Sache arbeiten, aber
nicht mehr ein- zweimal im Monat drei bis vier Stunden nach seiner
Dienstzeit opfern um Comitéssitzungen zu besuchen und sich die
"große-Gust-Show" antun? Das wird sich natürlich auch jeder fragen müssen,
der mit dem Gedanken spielte, vielleicht doch wieder zu kandidieren!
Daniel Erpelding,
volljähriger Radfahrer und Fremdernannter “Schriftgelehrter”.
Hier noch die entsprechenden Dokumente, dem Leser zum besseren Verständnis